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Surfen

Wenn es ums Surfen geht wird Domburg vergessen. Eigentlich zu Unrecht, denn die Qualität der Wellen kann sehr gut sein. Die Wellen brechen fast immer hohl und schnell. Dadurch kann man mit einem kleinen „Swell“ schon sehr gut surfen.

Der Betrieb im Wasser geht eigentlich, denn im Winter ist nicht viel los. Mehr wie 10 Leute sind eine Seltenheit.

Die einzigen Anwesenden sind einige Ortsansässige. Wenn die Temperatur steigt wird es voller. Ein echtes Problem gibt es meistens nicht (nur bei Südwestwind), weil die Wellen überall gut brechen.

Bei angenehmen Temperaturen kann es an einem schönen Tag auf dem besten „Break“ wohl irritierend voll werden. Wenn man aber mit etwas weniger zufrieden ist, hat man einen „Break“ für sich allein.

Die Brecher (breaks)

In Domburg brechen die Wellen bei verschiedenen „Swell“- und Windrichtungen. Die besten Bedingungen haben wir unten angegeben. Auch bei anderen Bedingungen brechen die Wellen, aber dann ist es nicht so gut.

Die Surfstelle befindet sich nicht beim Dorf selbst sondern gerade südwestlich von Domburg.

Nord „Swell“

Mit einem Swell aus dem Norden brechen die Wellen in Domburg am besten bei Flut, ab zwei Stunden vorher bis zwei Stunden nach der Flut. Am schönsten bricht es natürlich wenn es dann keinen Wind oder einen ablandigen Wind gibt. Ein eventueller Wind muss kein Problem sein wenn der nur aus dem Norden weht. Es bricht dann ziemlich sauber. Mit einem Wind aus Westen oder Südwesten wird es ein Durcheinander.

Die Wellen brechen hohl und kräftig und auch die Strömung kann bei aufkommender Flut stark sein. Die meisten Wellen sind rechte, die manchmal ziemlich lang sein können, die linken sind kürzer. Die Wellen brechen auf jedem Strand gut, aber am besten neben den rechten Buhnen am Hauptstrand. Bitte aufpassen vor aggressiven Ortsansässigen, sie versuchen manchmal Sie wegzuschicken.

Eine echte „Groundswell“ aus Südwest gibt es in Zeeland nicht. Es gibt zwar einen leichten Schwall bei Südwestwind. Bei einem Wind zwischen Westsüdwest und Südsüdwest mit minimal Windstärke 5-6 fängt bei Ebbe eine sehr gute Welle auf dem „linken Strand“ neben der Buhne an zu brechen. Der Wellenkamm bricht in knietiefem Wasser. Die linke Welle kann sehr lang und hohl sein, die rechte ist kurz und extrem hohl. „Barrels“ sind keine Ausnahme, aber sorgen Sie dafür dass Sie da rechtzeitig herauskommen, sonst sitzen Sie auf der Buhne.

Dieser Break ist meistens sehr voll mit Ortsansässigen und hier passieren auch die meisten Unfälle. Bei Flut und Südwestwind kann man hier wegen der sehr starken Strömung fast nicht fahren.

Während der Sommersaison gibt es Surfunterricht von einem diplomierten Surflehrer „Tonny Hooftman“. Es gibt eine grosse Auswahl „Bic Boards“, die man mieten kann. Der Shop organisiert auch jedes Jahr Anfang September den grössten Surfwettkampf der Niederlande.

Zufahrt

Die Surfstelle liegt gerade südwestlich von Domburg, Richtung Westkapelle. Gerade am Golfplatz vorbei gibt es rechts einen Dünenübergang. Am Strand steht der Strandpavillon „Noordduinen“, wo man etwas essen kann wenn man Hunger hat.

Video's
Domburg Classic 2002
 
Added: 30 Marz 2007
Auteur: Surfholland
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Domburg Classic 2002
 
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