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Dünen
Die breiten Sandstrände und dahinter die hohen Dünen sind charakteristisch für die Domburgsche Küste. Laut verschiedenen Publikationen sind die Dünen die höchsten der Niederlande. Charakteristisch für die Dünen ist auch die besondere natürliche Vielfalt. Diese Landschaft ist so enorm unterschiedlich, dass hier eine grosse Anzahl verschiedener Pflanzen- und Tierarten zusammenleben können.
Ebenso kennzeichnend für die Dünen ist auch die grosse Dynamik. Als Folge von Sand, Wind, Regen und Pflanzenwuchs ist die Landschaft ständig in Bewegung. Am Strand entlang entstehen neue kleine Dünen, die beeinflusst durch Wind, Regen und Pflanzenwuchs immer grösser werden. Diese kleinen Dünen können wandern und ältere Dünen überstäuben. Dadurch ergibt sich eine andauernde Verjüngung der Dünenlandschaft und so bleibt das Dünengebiet irgendwie lebendig.
Obwohl die Domburgsche Dünenlandschaft für niederländische Begriffe noch ziemlich unangetastet ist, haben menschliche Aktivitäten doch deutliche Spuren hinterlassen.
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Das Entstehen der Küste

Wer schon einmal die Westküste von Frankreich oder die Küste von England sah, hat wahrscheinlich schon bemerkt, dass nicht überall Dünen sind. Dünen entstehen nicht überall entlang der Küsten. Bedingungen für das Entstehen der Dünen sind nämlich:
1. Ein aus Sand bestehender Meeresboden, der an der Küste entlang allmählich ansteigt,
2. Transport von Sand über den Meeresboden zur Küste hin,
3. Wellen und vom Land kommender Wind und
4. Pflanzenwuchs, durch die junge Dünen befestigt werden.

Durch die Brandung wird der Sand in einem bestimmten Wellenmuster entlang der Küste abgelegt. Dadurch werden einige Sandbänke direkt vor der Küste geformt. Unter anderem durch die Strömung und den Wind wird der Sand mit dem Flutstrom stets gerade etwas weiter zur Küste hingebracht, wie er bei Ebbe dann wieder zurückgeschoben wird. So kann eine Sandbank allmählich den Strand erreichen, wodurch der Strand viel breiter wird.
Entlang der Flutlinie entsteht so eine Anhäufung von Sand, durch die es Pflanzen ermöglicht wird, sich festzuhalten. Dieser Pflanzenwuchs sorgt dann wieder dafür, dass der Sand auch festgehalten wird und nicht durch den Wind weggeweht wird. Auf diese Weise wird der Sand sich immer mehr aufhäufen, es entsteht eine kleine Düne, die aber immer grösser wird. Eine derartige Dünenformung findet man jetzt immer noch in Zeeland.

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Die Funktion der Dünen

Schutz gegen das Meer

Die Dünen müssen an erster Stelle verhindern, dass West-Niederlande überflutet. Der Streifen am Meer ist der empfindlichste Teil der Dünen, weil der Wind hier am stärksten ist, weil wenig wachsen will und ausserdem manchmal die Schläge der Wellen abgefangen werden müssen.
Man versucht den Streifen am Meer gegen den Wind zu schützen, in dem man durch die Bepflanzung mit Dünengras, durch dicht zusammengesteckte Baumäste oder auch in den Sand gestecktes Ried dem Verwehen des Sandes vorbeugt. Dieser Windschutz führt jedoch zu einer künstlichen Landschaft (einen geraden Seedeich), auf dem kein Platz für andere Pflanzensorten übrig ist.
Früher versuchte man den Einfluss der Wellen durch das Anlegen von Pfahlreihen einzudämmen, die senkrecht stehend ins Meer hinaus laufen und dabei die Kraft der Wellen brechen. Heutzutage spritzt man öfters extra Sand auf den Strand, um dadurch die Kraft der Wellen zu brechen. Der so aufgebrachte Sand bricht tatsächlich die Kraft der Wellen, auch wenn der Sand nach einem Sturm zu Teil wieder zurück ins Meer gespült wird. Manchmal sorgt auch der Wind dafür, dass aus dem aufgespritzten Sand wieder neue kleine Dünen geformt werden.

Erholung

Während des vorigen Jahrhunderts vergrösserte sich das Interesse für die Küstenlandschaft als Erholungsgebiet. Zuerst handelte es sich dabei um eine kleinere Anzahl von Erholungssuchenden, aber ab den fünfziger Jahren begann ein Massenansturm durch Touristen. Neben dem Strand wurden dabei auch die Dünen interessant. In den zwanziger Jahren bereits entstanden Spazierwege in den Dünen und Campingplätze, Sommerhäuschen und Ferienwohnungsparks in und am Rand der Dünen und auch der Boulevard wurde immer grösser. Um die Tageserholung zum Strand zu fördern wurden grosse Parkplätze bei den Dünen angelegt. Und wurde sogar ein vollständiger Golfplatz in diesem herrlichen Naturgebiet angelegt.

Nun müssen Natur und Erholung keineswegs Feinde sein. Viele Arten der Erholung wie etwa das Spazieren kann man gut auch in dem empfindlichen Dünengebiet durchführen, wenn man sich nur an die festen Regeln hält und nicht unbedingt eigener Herr spielen will.
Durch eine gute Einrichtung der Naturgebiete gibt es sowohl Lebensraum für Pflanzen und Tiere wie auch für Menschen, um diese Natur auch geniessen zu können. Eine gute Art dies zu erreichen ist die Einteilung der Naturgebiete. In den zouteländischen Dünen gibt es daher viele Spazierwege. Auf diese Art können Spaziergänger die Natur in den Dünen voll auskosten ohne die Natur besonders zu stören. Man kann frische Luft atmen und die Aussicht geniessen.

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